B2B-Vertragsbedingungen der AeManie GmbH
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für sämtliche Verträge zwischen der AeManie GmbH, handelnd unter der Marke WebWelle, Uhlandstraße 16, 87437 Kempten (Allgäu), Deutschland, vertreten durch den Geschäftsführer Arasch Ebrahimi Manie („Anbieter“), und ihren Kunden über Webdesign-, Hosting-, Domain-, E-Mail-, SEO-, Content-, Branding-, Animations- und sonstige digitale Leistungen.
Anbieter im Überblick:
AeManie GmbH · Marke WebWelle
Uhlandstraße 16, 87437 Kempten (Allgäu), Deutschland
Geschäftsführer: Arasch Ebrahimi Manie
Stand: 15.06.2026
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.
Das Angebot von WebWelle richtet sich nicht an Verbraucher. Der Kunde bestätigt mit Vertragsschluss, dass er bei Abschluss des Vertrags in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich oder in Textform zugestimmt wurde.
Vertragspartner des Kunden ist die AeManie GmbH. WebWelle ist die geschäftlich genutzte Marke des Anbieters.
Gegenstand der Verträge können insbesondere sein: Erstellung und Gestaltung von Websites, technische Einrichtung und Bereitstellung von Hosting-Leistungen, Registrierung, Verwaltung und Verlängerung von Domains, Bereitstellung von E-Mail-Leistungen, SEO-, Content-, Branding-, Logo- und Animationsleistungen sowie sonstige digitale Zusatz- und Beratungsleistungen.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich vorrangig aus dem individuellen Angebot, der Leistungsbeschreibung auf der Website, der Rechnung, dem Kundenportal oder einer gesonderten Vereinbarung.
Die Darstellung von Leistungen auf der Website stellt noch kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage oder Bestellung.
Ein Vertrag kommt zustande durch Annahme eines individuellen Angebots, Abschluss eines Online-Checkout-Prozesses, Bestätigung einer Bestellung in Textform oder Beginn der Leistungserbringung durch den Anbieter nach Beauftragung.
Maßgeblich für den Vertragsinhalt sind die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Leistungsdaten, Preise, Laufzeiten und Zusatzleistungen.
Soweit der Kunde elektronisch zustimmt oder über das Kundenportal bestellt, steht die elektronische Zustimmung der Annahme in Textform gleich.
Als Einmalleistungen gelten insbesondere: SEO Profi Zusatzpaket, 10 Blog-Artikel Paket, individuelle Blog-Artikel-Pakete, Branding & Logo, Animationspakete sowie sonstige einmalig beauftragte Konzeptions-, Design-, Text-, SEO- oder Entwicklungsleistungen.
Einmalleistungen werden nach der vereinbarten Spezifikation erbracht und sind mit vollständiger Erbringung abgeschlossen, sofern keine abweichende Wartungs-, Pflege- oder Supportvereinbarung getroffen wurde.
Laufzeitprodukte sind Leistungen, die für einen fest vereinbarten Zeitraum bereitgestellt oder betrieben werden, insbesondere Hosting-, Domain- und E-Mail-Leistungen.
Soweit nicht anders vereinbart, beginnt die Laufzeit mit dem Kaufdatum bzw. Bestelldatum und nicht erst mit Live-Schaltung, Freischaltung oder tatsächlicher Nutzung.
Das Produkt „StarterWelle“ umfasst eine kombinierte Leistung aus einmaligen Projekt- und Einrichtungsleistungen sowie im Paket enthaltenen Domain- und Hosting-Leistungen für eine feste Laufzeit von 24 Monaten ab Kaufdatum.
Die Vergütung erfolgt als einmalige Zahlung für den gesamten vereinbarten Leistungszeitraum, sofern nicht ausdrücklich eine abweichende Zahlungsweise vereinbart wurde.
Nach Ablauf der 24 Monate endet die im Paket enthaltene Domain- und Hosting-Leistung automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
Der weitere Betrieb von Domain, Hosting oder verbundenen Zusatzleistungen nach Ablauf der 24 Monate setzt einen neuen kostenpflichtigen Anschlussvertrag, ein Folgeangebot oder eine gesonderte Verlängerungsvereinbarung voraus.
Der Anbieter ist berechtigt, dem Kunden vor Ablauf der Laufzeit ein Verlängerungs- oder Anschlussangebot zu unterbreiten.
Wichtiger Hinweis:
Nach Ablauf der 24 Monate endet die im Paket enthaltene Domain- und Hosting-Leistung automatisch. Ein weiterer Betrieb setzt einen neuen kostenpflichtigen Anschlussvertrag oder ein Folgeangebot voraus.
Soweit E-Mail-Leistungen als Paket mit fester Laufzeit angeboten werden, beträgt die Laufzeit 48 Monate ab Kaufdatum, sofern im Angebot nichts Abweichendes geregelt ist.
Die Vergütung für E-Mail-Pakete wird als einmalige Zahlung für die gesamte Laufzeit geschuldet.
Nach Ablauf der 48 Monate endet die E-Mail-Leistung automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
Eine Fortführung der E-Mail-Leistung erfolgt nur, wenn der Kunde ein neues Angebot des Anbieters annimmt und die hierfür vereinbarte Vergütung fristgerecht bezahlt.
Der Anbieter kann den Kunden vor Ablauf der Laufzeit per E-Mail, Kundenportal oder auf anderem geeigneten Kommunikationsweg über die Möglichkeit einer Verlängerung informieren.
Soweit der Anbieter für einzelne Produkte eine monatliche Zahlungsweise anbietet, führt dies nicht zwingend zu einer monatlichen Kündbarkeit.
Ist im Angebot eine feste Mindestlaufzeit, insbesondere von 24 Monaten, vereinbart, bleibt diese Mindestlaufzeit auch bei monatlicher Abrechnung verbindlich.
In diesem Fall handelt es sich bei den monatlichen Zahlungen ausschließlich um eine Zahlungsmodalität für die vereinbarte Gesamtlaufzeit.
Eine ordentliche Kündigung ist in diesen Fällen erstmals zum Ende der vereinbarten Mindestlaufzeit möglich, sofern keine abweichende Individualvereinbarung getroffen wurde.
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders ausgewiesen.
Rechnungen sind sofort fällig, soweit nichts anderes vereinbart wurde.
Der Anbieter kann Leistungen von Vorkasse, Teilzahlungen, Einmalzahlung oder sonstigen vereinbarten Zahlungsmodellen abhängig machen.
Bei monatlicher Zahlungsweise sind die jeweiligen Raten zu den vereinbarten Fälligkeitsterminen zu zahlen.
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen und weitere Verzugsschäden geltend zu machen.
Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter nach vorheriger angemessener Androhung Leistungen einschränken, sperren oder zurückhalten, soweit dies unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen zumutbar ist.
Eine automatische Fälligstellung sämtlicher noch nicht fälliger Vergütungsbestandteile erfolgt nur, soweit dies individuell vereinbart oder gesetzlich zulässig ist.
Der Kunde stellt sämtliche zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge, Freigaben, Materialien und Ansprechpartner rechtzeitig zur Verfügung.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass bereitgestellte Inhalte, Texte, Bilder, Marken, Logos, Daten und sonstige Materialien frei von Rechten Dritter genutzt werden dürfen.
Verzögerungen, die auf verspäteter oder unvollständiger Mitwirkung des Kunden beruhen, gehen nicht zulasten des Anbieters.
Mehraufwand infolge verspäteter Mitwirkung, nachträglicher Änderungswünsche oder unklarer Vorgaben kann gesondert berechnet werden.
Soweit Leistungen werkvertraglichen Charakter haben, ist der Kunde zur Abnahme verpflichtet, sobald die Leistung im Wesentlichen vertragsgemäß erbracht wurde.
Der Anbieter kann dem Kunden die Fertigstellung in Textform anzeigen und ihn zur Abnahme innerhalb einer angemessenen Frist auffordern.
Erfolgt innerhalb der gesetzten Frist keine substantielle Mängelanzeige, kann die Leistung als abgenommen gelten, soweit gesetzlich zulässig.
Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
Die Registrierung von Domains erfolgt im Namen und auf Rechnung des Kunden, soweit nichts anderes vereinbart ist.
Der Anbieter schuldet nicht die tatsächliche Verfügbarkeit oder dauerhafte Zuteilung einer gewünschten Domain, sondern lediglich die ordnungsgemäße Weiterleitung des Registrierungswunsches an die zuständige Vergabestelle oder den jeweiligen Registrar.
Für Registrierung, Verlängerung, Transfer, Löschung und Verwaltung von Domains gelten ergänzend die Bedingungen der jeweils zuständigen Vergabestellen, Registrare und technischen Vorleister.
Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche für die Domainregistrierung erforderlichen Daten richtig und vollständig anzugeben und Änderungen unverzüglich mitzuteilen.
Nach Ende der vereinbarten Laufzeit kann der Anbieter die weitere Domainverlängerung von einer fristgerechten Zahlung des Kunden abhängig machen.
Soweit Domains, DNS-Einträge oder Nameserver nach Vertragsende umgezogen oder freigegeben werden müssen, obliegt die rechtzeitige Mitwirkung dem Kunden.
Der Anbieter erbringt Hosting- und Infrastrukturleistungen entweder über eigene Systeme, virtuelle Server oder über technische Vorleister.
Der Anbieter schuldet eine Bereitstellung nach dem vereinbarten Leistungsumfang, nicht jedoch eine ununterbrochene, jederzeit fehlerfreie oder in jeder Hinsicht ausfallsichere Verfügbarkeit der Systeme, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates, technische Anpassungen und notwendige Betriebsunterbrechungen im angemessenen Umfang gelten nicht als Mangel.
Servermigrationen, technische Umstellungen und der Austausch von IP-Adressen bleiben vorbehalten, soweit dies aus betrieblichen, sicherheitsrelevanten oder technischen Gründen erforderlich ist. Ein Anspruch auf dauerhaften Erhalt einer bestimmten IP-Adresse besteht nicht.
Der Anbieter ist berechtigt, technische Leistungen anzupassen, zu aktualisieren oder zu verändern, soweit dies zur Sicherheit, Stabilität, Weiterentwicklung oder Einhaltung gesetzlicher Anforderungen erforderlich und für den Kunden zumutbar ist.
Soweit der Anbieter eine monatliche Verfügbarkeitszusage ausdrücklich im Angebot oder in einer Leistungsbeschreibung ausweist, gilt ausschließlich die dort genannte Regelung. Ohne ausdrückliche Individualzusage besteht keine verschuldensunabhängige Verfügbarkeitsgarantie.
Soweit Pakete mit hohen oder unlimitierten Ressourcen beworben werden, stehen diese Leistungen unter dem Vorbehalt einer vertragsgemäßen, typischen und angemessenen Nutzung.
Technische Grenzen, insbesondere hinsichtlich Inodes, Speicher, CPU, RAM, Prozesse, Datenbankgrößen, I/O-Last, Bandbreite oder gleichzeitiger Zugriffe, bleiben vorbehalten, soweit dies zur Sicherung eines stabilen Betriebs erforderlich ist.
Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden bei übermäßiger oder atypischer Ressourcennutzung auf ein geeignetes Paket hinzuweisen, technische Maßnahmen zu ergreifen oder eine Anpassung des Vertrags vorzuschlagen.
Der Kunde ist für sämtliche von ihm oder über seine Zugänge veröffentlichten, gespeicherten oder verarbeiteten Inhalte allein verantwortlich.
Es ist dem Kunden untersagt, rechtswidrige Inhalte zu speichern, zu verbreiten oder zugänglich zu machen, insbesondere Inhalte, die gegen Strafrecht, Jugendschutzrecht, Markenrecht, Urheberrecht, Persönlichkeitsrechte oder Datenschutzrecht verstoßen.
Unzulässig sind insbesondere:
Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte, Dienste oder Zugänge vorläufig zu sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte für Rechtsverstöße, Sicherheitsgefährdungen, Missbrauch oder unzulässige Nutzung vorliegen.
Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung oder einem Verstoß des Kunden gegen diese AGB beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, schuldet Webwelle keine individuelle Datensicherungs-, Archivierungs- oder Wiederherstellungsleistung zugunsten des Kunden. Automatisierte Sicherungen des jeweils eingesetzten Hosting-Anbieters können bestehen, stellen jedoch keinen individuellen Backup-Service von Webwelle dar. Umfang, Turnus, Aufbewahrungsdauer und Verfügbarkeit solcher automatisierten Backups richten sich ausschließlich nach den Bedingungen und technischen Möglichkeiten des jeweiligen Vorleisters und können sich jederzeit ändern.
Nach aktuellem Stand kann der eingesetzte Hosting-Anbieter automatisierte Backups in regelmäßigen Abständen erstellen; ältere Sicherungen werden dabei nach Ablauf der jeweiligen Vorhaltezeit überschrieben oder gelöscht. Der Kunde hat keinen Anspruch darauf, dass bestimmte Sicherungen dauerhaft, lückenlos oder zu jedem gewünschten Zeitpunkt verfügbar sind.
Der Kunde ist verpflichtet, eigenständig regelmäßige Sicherungen seiner Websites, Datenbanken, E-Mails, Serverdaten, Konfigurationen und sonstigen Inhalte vorzunehmen und deren Wiederherstellbarkeit zu prüfen. Dies gilt insbesondere vor Vertragsende, Sperrung, Migration, Anbieterwechsel sowie vor größeren Änderungen an Website, Server, DNS, E-Mail-Postfächern oder Softwareständen.
Wichtig: Vor Vertragsende, Sperrung, Migration oder Anbieterwechsel liegt es in der Verantwortung des Kunden, sämtliche benötigten Inhalte, Daten, Postfächer, Datenbanken, Konfigurationen und sonstigen Informationen rechtzeitig zu sichern und auf eigene Systeme oder zu einem neuen Anbieter zu übertragen. Nach Vertragsende oder endgültiger Löschung beim Vorleister können Daten und Backups unter Umständen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt verfügbar sein.
Der Kunde ist ferner verpflichtet, seine Zugangsdaten sicher zu verwahren, sichere Passwörter zu verwenden und seine Systeme sowie installierte Software im erforderlichen Umfang abzusichern.
An Designs, Logos, Texten, Konzepten, Animationen, Quelltexten und sonstigen Arbeitsergebnissen erhält der Kunde die im Angebot ausdrücklich bezeichneten Nutzungsrechte.
Soweit nichts anderes vereinbart ist, werden einfache, nicht übertragbare Nutzungsrechte erst nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung eingeräumt.
Rohdateien, offene Arbeitsdateien, editierbare Projektdateien, Quellmaterialien oder Zwischenergebnisse sind nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Der Anbieter ist berechtigt, erbrachte Leistungen als Referenz zu verwenden, sofern keine berechtigten Geheimhaltungsinteressen des Kunden entgegenstehen.
Der Anbieter ist berechtigt, zur Vertragserfüllung Drittanbieter-Software, Lizenzen, Panels, Dienste, APIs, Infrastrukturen und technische Vorleister einzusetzen oder auszutauschen.
Soweit für einzelne Komponenten gesonderte Lizenz- oder Nutzungsbedingungen des jeweiligen Herstellers oder Vorleisters gelten, hat der Kunde diese im zumutbaren Umfang zu beachten.
Der Anbieter kann Drittanbieter-Software aktualisieren, ändern, ersetzen oder einstellen, soweit dies aus technischen, lizenzrechtlichen, wirtschaftlichen oder sicherheitsrelevanten Gründen erforderlich und für den Kunden zumutbar ist.
Änderungswünsche des Kunden nach Vertragsschluss, die über den ursprünglich vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, gelten als Zusatzleistung.
Der Anbieter kann Zusatzleistungen nach Aufwand oder gemäß gesondertem Angebot abrechnen.
Terminpläne und Lieferfristen verschieben sich angemessen, soweit Zusatzleistungen oder erweiterte Mitwirkungspflichten des Kunden dies erforderlich machen.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze und der gesonderten Datenschutzerklärung auf webwelle.com/datenschutz.
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien auf Anforderung einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO.
Im Verhältnis zu den personenbezogenen Daten, die der Kunde über seine eigenen Websites, Server, Formulare, Postfächer oder Anwendungen verarbeitet, ist der Kunde grundsätzlich selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO, soweit keine abweichende schriftliche Vereinbarung getroffen wurde.
Der Anbieter ist berechtigt, technische Vorleister und Unterauftragnehmer einzusetzen, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist und datenschutzrechtlich zulässig erfolgt.
Kundendaten können auf eigenen Systemen des Anbieters, insbesondere auf virtuellen Servern und in Datenbanken, sowie bei technischen Vorleistern verarbeitet und gespeichert werden, soweit dies zur Vertragsdurchführung erforderlich ist.
Mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit endet die jeweilige Leistung automatisch, sofern nicht ausdrücklich ein Folgeauftrag, eine Verlängerung oder ein unbefristeter Anschlussvertrag geschlossen wurde.
Nach Vertragsende ist der Anbieter berechtigt, Leistungen zu deaktivieren, Zugänge zu sperren und Daten nach angemessener Übergangsfrist zu löschen, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Interessen entgegenstehen.
Der Kunde ist verpflichtet, rechtzeitig vor Vertragsende selbst für die Sicherung seiner Inhalte, Daten, E-Mails und sonstigen Informationen zu sorgen.
Ein Anspruch auf dauerhafte Vorhaltung von Daten über das Vertragsende hinaus besteht nicht, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Domain-Transfers, Datenexporte oder Übergaben an neue Dienstleister erfolgen im Rahmen der technischen und organisatorischen Möglichkeiten gegen angemessene Mitwirkung des Kunden.
Kostenlose Gutschriften, Zugänge oder Bonusleistungen, die an die Laufzeit einer beendeten Leistung gekoppelt waren, entfallen mit Beendigung des jeweiligen Vertrags, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Höhe nach beschränkt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen.
Für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Datenverluste, Folgeschäden oder Schäden infolge unterlassener Datensicherung durch den Kunden haftet der Anbieter bei einfacher Fahrlässigkeit nicht.
Soweit die Haftung beschränkt oder ausgeschlossen ist, gilt dies auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Eine verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel wird, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Leistungsausfälle, die auf Ereignissen höherer Gewalt beruhen.
Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturereignisse, Krieg, Terror, Pandemien, behördliche Maßnahmen, Arbeitskämpfe, großflächige Netz- oder Stromausfälle sowie sonstige unvorhersehbare und unabwendbare Ereignisse.
Die betroffene Partei wird die andere Partei über das Ereignis und dessen voraussichtliche Dauer unverzüglich informieren.
Die Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur zur Durchführung des jeweiligen Vertrags zu verwenden.
Dies gilt nicht für Informationen, die offenkundig sind, rechtmäßig von Dritten erlangt wurden oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung offengelegt werden müssen.
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten oder entscheidungsreifen Forderungen aufrechnen.
Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für zukünftige Verträge zu ändern.
Für bestehende Vertragsverhältnisse gelten Änderungen nur, soweit dies individuell vereinbart wird oder gesetzlich zulässig ist.
Änderungen, die Hauptleistungspflichten, Preise, Laufzeiten oder wesentliche Vertragsinhalte laufender Verträge betreffen, bedürfen einer gesonderten Vereinbarung mit dem Kunden, soweit nicht eine gesetzliche Änderungsbefugnis besteht.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters, soweit gesetzlich zulässig.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 15.06.2026
Vor Veröffentlichung und Verwendung dieser AGB sollten insbesondere folgende Punkte noch intern geprüft und final abgestimmt werden: